Physik und Astronomie
Universität Erlangen-Nürnberg
Projektbeginn: April 2008
Schüler der Jahrgangstufe 12 können ab dem Herbst 2008 an der Universität Erlangen-Nürnberg in einem Quantenoptik-Labor schülerorientierte Realexperimente mit fachkundiger Anleitung durch Studierende oder Mitarbeiter durchführen und bekommen dadurch die Möglichkeit, das erworbene Wissen aus dem Unterricht anzuwenden. Ziel ist es, ein modernes Forschungsgebiet in den Unterricht einzubinden und die Schüler für ein Physikstudium oder ein anderes naturwissenschaftlich-technisches Studium zu begeistern. Außerdem werden Lehrerfortbildungen angeboten, die bewirken sollen, dass die Lehrer später selbst die gelernten Versuche durchführen können.
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Bergische Universität Wuppertal
Projektbeginn: April 2008
Die Schülersternwarte am Carl-Fuhlrott Gymnasium Wuppertal wird zum Schülerlabor Astronomie erweitert, indem sechs Beobachtungsinseln auf dem Dach des Gymnasiums errichtet werden, an denen Schüler parallel arbeiten können. Das Schülerlabor wird in die Internetplattform SchulPOOL der Universität Wuppertal eingebetet, so dass sich die Schulen im Städtedreieck Wuppertal/ Solingen/ Remscheid einbuchen und astronomische Schülerforschungsprojekte durchführen können. Die Astronomie-AG des Carl-Fuhlrott Gymnasiums forscht schon jetzt sehr erfolgreich an ihren eigenen Projekten eng mit Wissenschaftlern der Universität Wuppertal zusammen. Darüber hinaus werden spezielle Veranstaltungen für Grundschulen und Kindergärten sowie Beobachtungsabende für die Bevölkerung angeboten.
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TU Chemnitz
Projektbeginn: November 2007
In diesem Projekt haben sich das Schülerlabor „Wunderland Physik“ der TU Chemnitz und der studentische Verein „Fortis Saxonia e.V.“ zusammengetan, um zusammen mit Schülern ein Ultraleichtbrennstoffzellenfahrzeug zu bauen. So soll den Schülern die interdisziplinäre Verknüpfung zwischen Natur- und Ingenieurwissenschaften anhand der Umsetzung regenerativer Energiekonzepte und dem Thema „Wasserstoff – Energieträger der Zukunft“ aufgezeigt werden. Das Projekt wird durch parallele altersgerechte Experimente im Schülerlabor und durch Ferienkurse für besonders interessierte Schüler ergänzt.
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Albert-Schweitzer-Schule, Kassel
Projektbeginn: September 2007
Der seit 2002 existierende PhysikClub richtet sich an interessierte Schüler, welche in Teams an naturwissenschaftlichen Forschungsprojekten arbeiten können. Schwerpunkte der Projekte liegen in Physik, Astrophysik, Geophysik und Technik. Die Projekte laufen mindestens über ein Schuljahr. Dabei werden sie von einem Team aus Fachberatern und Wissenschaftlern unterstützt. Oftmals sind ehemalige Mitglieder des PhysikClubs Betreuer der Schüler. In öffentlichen Veranstaltungen berichten die Teams über ihre Arbeit. Im Jahr 2008 wird der PhysikClub zum SchülerForschungszentrum Nordhessen der Universität Kassel an der Albert-Schweitzer-Schule alle naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen erweitert. Der dreistöckige Neubau wird zahlreiche Labore, Vortragsräume und eine Sternwarte auf dem Dach erhalten.
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Projektbeginn: August 2006
In diesem Projekt können deutsche Physiklehrer am CERN (Centre Européenne pour la Recherche Nucléaire) in Genf Fortbildungen besuchen, um Konzepte und Techniken der Elementarteilchenphysik zu erlernen und ihren Zusammenhang zur Kosmologie und dem Ursprung des Universums zu verstehen. Ein Kurs dauert eine Woche und Materialien für den Unterricht werden zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass aktuelle Themen der Physik mit in den Unterricht eingebaut werden und dass das Selbstvertrauen der Lehrer steigt.
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Universität Ulm
Projektbeginn: März 2007
In diesem Kooperationsprojekt zwischen Forschern der Physik, der Chemie und der Ingenierwissenschaften sowie des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg in Bad Saulgau mit Schulen aus Ulm und der Ulmer Umgebung sollen Schülerinnen und Schüler die faszinierende Welt der Nanowissenschaften kennenlernen. In Seminaren, Workshops und mit Experimenten werden sie in die Thematik eingeführt, so dass die Schülerinnen und Schüler schließlich zusammen mit Wissenschaftlern ein Rasterkraftmikroskop bauen und anwenden. Zusätzlich werden Nanokoffer zur Durchführung von Experimenten an Schulen zusammengestellt.
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Universität Dortmund
Projektbeginn: Juni 2006
Die Universität Dortmund baut ein Schülerlabor mit dem Namen "Treffpunkt Quantenmechanik" auf. Ziel ist es, bei Schülern physikalisches Wissen und Begeisterung für naturwissenschaftliche Experimente und für die Forschung zu fördern. Lehrer und Wissenschaftler arbeiten beim Aufbau des Labors zusammen. Es soll Experimente zu verschiedenen Aspekten der Quantenphysik ermöglichen, die als Schülerexperiment an Schulen in der Regel nicht möglich sind.
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Fachhochschule Münster
Projektbeginn: Dezember 2005
Ziel des Projektes ist es, Schüler für Physik und Technik zu begeistern, indem sie gemeinsam mit Lehrern und Wissenschaftlern einen mobilen Versuchsstand zur Halbleiterforschung bauen. Als Basis wird ein Vakuum-Versuchsstand angefertigt, der mit verschiedenen Modulen bestückt werden kann. Aufgrund dieser Module sind unterschiedliche Experimente aus der Halbleiterforschung, wie zum Beispiel zur Elektronenoptik, Massenspektroskopie oder Spektralanalyse, möglich. Nach der Entwicklung und dem Bau soll der Versuchsstand sowohl den Schulen im Unterricht als auch der Fachhochschule für Schülerprojekte zur Verfügung stehen.
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Universität Oldenburg Gymnasium Cäcilienschule, Oldenburg
Projektbeginn: April 2005
Um die Oberstufenschüler aus Oldenburg für die Physik zu begeistern und zur Wahl eines entsprechenden Leistungskurses oder eines Studiums zu motivieren, soll in diesem Projekt jährlich ein zweitägiger Workshop in der Universität für jeweils 50 Schüler aus den Klassen 11 bis 13 zu einem Thema aus der modernen Physik durch geführt werden. Dabei werden die Teilnehmer von Studierenden des Lehramts und Lehrern betreut, die Themen können aus den Gebieten der Relativitätstheorie, Laserphysik, Halbleiterphysik, Astrophysik und Chaosforschung stammen.
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Universität Regensburg
Projektbeginn: Februar 2005
Mit diesem Projekt sollen die naturwissenschaftliche Bildung und das Interesse von Grundschülern an Naturwissenschaften gefördert sowie den meist weiblichen Grundschullehrern die Scheu vor physikalischen Themen und vor Schülerexperimenten genommen werden. Dabei werden Lernmodule zu den Themen Strom- und Wasserkreislauf, Magnetismus, Schall, Auftrieb und Dichte entwickelt und Experimente von den Mitarbeitern der Universität in der Schule durchgeführt. Mit besonders interessierten Kindern soll im Sommersemester in der Lernwerkstatt der Universität ein Seminar durchgeführt werden.
in Physik
Universität Bielefeld
Projektbeginn: November 2004
Mit teutolab-PHYSIK soll das erfolgreiche Konzept des teutolab-CHEMIE auf die Physik ausgeweitet werden. An zwei Tagen pro Woche können nun Grundschüler an der Universität Bielefeld physikalische Experimente durchführen. Die Stiftung unterstützt außerdem den Aufbau des teutolab-MATHEMATIK und die thematische Erweiterung des teutolab-CHEMIE (siehe dort).
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und Lehrer"
Universität Jena
Projektbeginn: September 2004
Mit den Workshops werden Schülerinnen ab Klasse 10 angesprochen. Dabei sind Vorträge, Praktika, eigenständiges Experimentieren und Laborbesichtigungen zu einem selbst gewählten Thema geplant. Anschließend sollen sie in den Schulen von ihren Erfahrungen berichten. Bei den "Laserpraktika für Schüler und Lehrer" sollen begabte Schüler aus Physik-Leistungskursen und ihre Lehrer die Möglichkeit bekommen, an für Ausbildungszwecke geeigneten Laserapparaturen unter Anleitung von Spezialisten grundlegende Versuche der Quantenelektronik durchzuführen. Hierdurch sollen Schüler und Lehrer an die Forschungsfront in der Optik und in der Quantenoptik herangeführt werden.
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Nanotechnologie und Schule e.V., Bonn
Projektbeginn: April 2004
Ziel dieser Initiative ist es, den pädagogischen Reiz und die Zugänglichkeit der Nanotechnologie in die Schulen zu vermitteln. Damit soll der naturwissenschaftliche Unterricht verbessert und eine Plattform zur überfachlichen Zusammenarbeit in den Fächern Physik, Chemie, Biologie und Mathematik geschaffen werden.
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Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach
Projektbeginn: März 2004
Am Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach besteht seit einigen Jahren eine schulübergreifende Arbeitsgemeinschaft in Physik für besonders befähigte Schüler. Im Projekt "Anschauliche Quantenphysik" werden sich die Schüler in die anspruchsvolle Quantenphysik und in die Nanotechnologie einarbeiten. Unterstützt werden sie dabei von Forschern der Universität Basel und des Instituts für Angewandte Physik und des Zentrums für Mikrostrukturforschung der Universität Hamburg.
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Humboldt-Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
im Rahmen des UniLab-Adlershof
Humboldt-Universität zu Berlin
Projektbeginn: Januar 2004
Die Humboldt-Universität zu Berlin errichtet in Berlin-Adlershof den naturwissenschaftlichen, außerschulischen Lernort "UniLab". Neben seiner Funktion als Schülerlabor soll das UniLab als Anlaufstation für Schüler dienen, die im Institut für Physik sowie an den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Adlershof Praktika durchführen möchten. Lehrer und Wissenschaftler entwickeln hierfür gemeinsam neue Praktikumskonzepte.
Weitere Informationen:
Buxtehude, 20. bis 24. Oktober 2003
Die astrobux ist eine Tagung zur Astronomie und Raumfahrt für Schüler, Lehrer und Wissenschaftler. Sie wird organisiert vom Arbeitskreis Astronomie im Deutschen Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V. (MNU) und alle zwei Jahre durchgeführt.
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von Wissenschaftlern und Lehrern in den DLR_School_Labs
Göttingen und Köln
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Projektbeginn: Juli 2003
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterhält am Standort Göttingen seit Juli 2000 ein Experimentallabor für Schüler und seit Februar 2003 auch am Standort Köln. Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung intensivieren Wissenschaftler und Lehrer in beiden School_Labs ihre Zusammenarbeit. Sie werden sich regelmäßig treffen, um über die Schülerlabore und die dort angebotenen Experimente zu beraten. Außerdem sind regelmäßige Fortbildungen über die aktuellen Forschungsthemen des DLR und den Transfer in die DLR_School_Labs und in den Schulunterricht geplant.
Weitere Informationen:
Technische Universität München
Projektbeginn: Oktober 2002
Das Projekt vernetzt Wissenschaftler der Technischen Universität und der Garchinger Max-Planck-Institute mit Lehrern und Schülern an Gymnasien in München. In zehn Teilprojekten beschäftigen sie sich mit Themen aus der Astronomie und Physik und machen dabei Versuche, Beobachtungen und Exkursionen. Die Forscher leisten umfangreiche persönliche Beratung und werden ihre Labors Schülern und Lehrern öffnen.
Weitere Informationen:
Technische Universität Berlin, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Berlin-Adlershof, Astrophysikalisches Institut Potsdam,
Wilhelm-Foerster-Sternwarte, Berlin
Projektbeginn: August 2002
Berlin weist eine lange Tradition in der Erforschung des Weltraums auf: Diese Tradition reicht von ersten Observatorien in Potsdam bis zu den Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen für die Luft- und Raumfahrt in Berlin-Adlershof. Schüler und Lehrer erhalten durch dieses Projekt einen unmittelbaren Zugang zu den Forschungsaktivitäten an den beteiligten Einrichtungen. Geplant sind unter anderem astronomische Beobachtungsnächte südlich von Berlin, die Erstellung von multimedialen Wissenschaftsdokumentationen für das Internet sowie der Aufbau eines Schülerlabors.
Weitere Informationen:
Universität Wuppertal
Projektbeginn: Juni 2002
SchulPOOL ist eine Sammlung moderner Versuchsgeräte für den Physikunterricht an Schulen. Die am Projekt beteiligten Lehrer können über ein Internet-Ausleihsystem die gewünschten Versuche buchen und erhalten diese direkt an ihre Schule ausgeliefert. Die Sammlung selbst wird an der Universität aufbewahrt und gepflegt. Darüber hinaus ermöglichen die beteiligten Wissenschaftler interessierten Schülern Besuche und Praktika in den Forschungseinrichtungen der Universität.
Weitere Informationen:
Universität Bonn
Projektbeginn: Mai 2002
Die Physikwerkstatt bietet Schulen einen Gerätepool zur Durchführung interessanter Experimente zur Natur des Lichts und anderen physikalischen Phänomenen an. Betreut werden die Schüler und Lehrer durch Physiker des Instituts für angewandte Physik, die auch ihre Labors für Besichtigungen geöffnet haben und Hilfestellung bei der Erstellung von Facharbeiten leisten.
Weitere Informationen:
Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden
Projektbeginn: Februar 2002
Die dreitägige "Sächsische Winterschule" bringt Wissenschaftler mit Lehrern und Schülern der 11. und 12. Klasse verschiedener Dresdner Gymnasien zusammen, um einen Dialog zwischen Wissenschaft und Schulphysik zu initiieren. Von der Winterschule nehmen die Lehrer Anregungen und Impulse für ihren Physikunterricht mit. Schüler kommen in Kontakt mit moderner Wissenschaft und den dahinter stehenden Wissenschaftlern und erhalten die Möglichkeit, eigenständig zu experimentieren.
Weitere Informationen:
Technische Universität Ilmenau
Projektbeginn: August 2001
Unter wechselnden Überschriften veranstaltet die Technische Universität Ilmenau jährlich den sogenannten "Ilmenauer Physiksommer". Themen der mit Unterstützung der Stiftung durchgeführten einwöchigen Praxiswochen für Schüler waren bislang "Mobil telefonieren – wie geht das? (2001)", "Energie der Zukunft – Zukunft der Energie (2002)" und "Überall zu Hause – Navigation mit dem Global Positioning System (2003)". Schüler aus Thüringen und Nordbayern sollen durch dieses Angebot für das Fach Physik begeistert werden und seinen Bezug zum Alltag kennenlernen.
Weitere Informationen:
Technische Hochschule Aachen
Projektbeginn: Juni 2001
Das zweite Physikalische Institut der RWTH Aachen beschäftigt sich mit dem Magnetismus von Oberflächen, die für eine Datenverarbeitung und Datenspeicherung verwendet werden können. Schüler der Gesamtschule Niederzier/Merzenich haben durch dieses Projekt die physikalische Theorie und die Praxis der Datenspeicherung kennengelernt. Angehende Physiklehrer haben über die bei diesem Projekt entwickelten und eingesetzten Versuche Staatsexamensarbeiten angefertigt.