Multidisziplinär
Friedrich-Schiller-Gymnasium, Marbach
Projektbeginn: März 2007
Ab dem Schuljahr 2007/2008 wurde in Baden-Württemberg an Gymnasien flächendeckend das neue Schulfach NwT – Naturwissenschaft und Technik in der Mittelstufe eingeführt. An den Schulen fehlen jedoch oftmals die räumlichen und apparativen Voraussetzungen. Am Friedrich-Schiller-Labor in Marbach wird deshalb ein NwT-Stützpunkt aufgebaut. Dieses Schülerlabor steht verschiedenen Schulen offen und ist auf verschiedene Schwerpunkte festgelegt. In der Medizintechnik sollen Schüler Geräte zur Messung von Vitalparametern bauen und verwenden. Für den Roboterbau stehen Baukästen zur Verfügung, welche von anderen Schulen auch ausgeliehen werden können. Einfache Objekte, die für Experimente gebraucht werden, konstruieren die Schüler selbst, um das Technikverständnis zu erhöhen.
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Universität Hannover
Projektbeginn: November 2006
Begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler setzen sich in kleineren Forscherteams mit wissenschaftlichen Themen wie Bauingenieur- und Vermessungswesen, Wissenschaftswissenschaften, Mathematik und Maschinenbau auseinander. Außerhalb der Schulzeit arbeiten sie während einer Laufzeit von sechs Monaten mit Professoren, Doktoranden und wissenschaftlichen Mitarbeitern zusammen. In regelmäßigen Abständen werden die Ergebnisse den anderen vorgeführt und am Ende dieser Zeit werden die wissenschaftlichen Arbeiten präsentiert. Diese Projekte sollen den Schülern die naturwissenschaftlich-technischen Entwicklungen greifbar machen. Das Projekt „Einsteins Enkeltöchter“ ist speziell für Schülerinnen der Oberstufe ausgerichtet.
Weitere Informationen:
XLAB - Göttinger Experimentallabor für junge Leute e.V.
Projektbeginn: Juni 2006
Kleine Gruppen aus Grundschullehrern, technischen Assistenten des XLAB und Gymnasiallehrern erarbeiteten zu den Bereichen Astronomie, Sinnesphysiologie, Mineralogie und Chemie des Wassers Experimentierkästen für den Unterricht an Grundschulen. Diese wurden dann an den jeweiligen Schulen erprobt und von den Grundschullehrern vorgestellt.
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Berlin und Brandenburg
Projektbeginn: Juni 2006
GenaU ist ein Netzwerk außerschulischer naturwissenschaftlich-technischer Lernorte, das von Forschungseinrichtungen, Universitäten und Museen in Berlin und Brandenburg gegründet wurde. GenaU möchte nach dem Prinzip Learning by doing jungen Menschen die Möglichkeit zum Experimentieren geben. Unterstützt wird GenaU von Lernort Labor, einem BMBF-Programm, von der TSB - Technologiestiftung Berlin und von der Robert Bosch Stiftung.
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und Schulen
BTU Cottbus
Projektbeginn: Februar 2006
Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) will ein Netzwerk mit Gymnasien aufbauen, um den Nachwuchs in den naturwissenschaftlichen Fächern zu fördern. Mit gemeinsamen Lehr- und Praktikaveranstaltungen, einer gezielten Lehrerfortbildung und überarbeiteten Lehrplänen soll Schülern ermöglicht werden, frühzeitig in Forschung und Studium hineinzuschnuppern.
Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen
Projektbeginn: Februar 2006
Das Otto-Hahn-Gymnasium möchte Grundschülern die Naturwissenschaften näher bringen. Dazu wählen die Schüler des Gymnasiums einfache chemische und physikalische Experimente aus, gehen damit an die Grundschulen und leiten die Grundschüler beim Experimentieren an.
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August-Lämmle-Schule Kusterdingen
Projektbeginn: September 2005
Mit diesem Projekt soll Kindern das Experimentieren und das Erforschen von Naturphänomenen spielerisch ermöglicht werden. Dazu sollen Lehrmaterialien (Experimentierkisten) angeschafft werden, mit denen physikalische, chemische und biologische Sachverhalte (Energie u. Wärme, Licht u. Optik, Strom, einfache chemische Versuche, Zellen unter dem Mikroskop) aus dem Erfahrungsumfeld der Kinder in den regulären Schulunterricht integriert werden können. Außerdem sind Fortbildungen und Begleitung des Unterrichts durch Ingenieure und Wissenschaftler geplant, die sich als Eltern der Kinder im Förderverein der Schule engagieren.
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Projektbeginn: Juli 2004
Mit dem Schülerlabor für Naturwissenschaften und Technik will die Pädagogische Hochschule Heidelberg Schülern und Lehrern Erfahrungs- und Experimentiermöglichkeiten zum interdisziplinären Themenbereich "Klima und Energie" bieten. Die Schüler sollen im Labor grundlegende Zusammenhänge selbständig und im Team entdecken und im Labor eigene, für sie bedeutsame und alltagsrelevante Fragestellungen bearbeiten. Dabei stehen Kreativität, die Entwicklung eigener Lösungswege und die Ermöglichung von Freude und Erfolgserlebnissen im Vordergrund.
Weitere Informationen:
Universität Regensburg, 6. bis 10. September 2004
Um das Interesse von Schülern und insbesondere von Schülerinnen für Naturwissenschaften bereits in der 6. Klasse zu wecken, ist mit dem Science Daycamp der Universität Regensburg eine fachübergreifende Sommerschule an der Universität geplant. Dabei sollen Experimente, Führungen und Gespräche mit Wissenschaftlern in den Fächern Physik, Chemie, Biologie und Mathematik durchgeführt werden. Das selbständige Experimentieren in Kleingruppen steht dabei im Vordergrund. In allen Fächern werden Bezüge zur aktuellen Forschung kindgerecht hergestellt.
Weitere Informationen:
Oberschulamt Karlsruhe
Projektbeginn: Juni 2004
Das Oberschulamt Karlsruhe bietet unter dem Namen "Science Academy" einmal pro Jahr für 72 Mittelstufenschüler eine 14tägige Sommerschule an. Im Jahr 2004 beinhaltet die Academy sechs Kurse, in denen die Schüler jeweils an konkreten u. authentischen Fragestellungen, die echten Forschungs- u. Entwicklungsprojekten entstammen, arbeiten sollen. Wichtig ist die persönliche Zusammenarbeit der Schüler mit den Wissenschaftlern. Darüber hinaus gehören Musizieren, Theater, Sport, Kochen, Tanzen usw. zum Programm.
Weitere Informationen:
Institutionen zur Förderung von Gymnasiasten für
naturwissenschaftliche und technische Fachdisziplinen
Fachhochschule Jena, Ernst-Abbe-Gymnasium Jena
Projektbeginn: Mai 2004
Um das Interesse von Schülern an Naturwissenschaften, Technik und angewandter Forschung zu fördern, führen die Fachhochschule Jena und das Ernst-Abbe-Gymnasium in den kommenden Jahren eine Reihe von gemeinsamen Projekten durch. Hierzu gehören Experimentalkurse in den Labors der FH, Vorträge, Arbeitsgemeinschaften und Facharbeiten in den Bereichen Optische Technologien, Biosignalanalyse, Medizinische Informatik, Gentechnik und Molekulare Medizin.
Weitere Informationen:
technische und naturwissenschaftliche Talente
Stadt Münster
Projektbeginn: Mai 2003
Die Stadt Münster hat im Rahmen des Modellprojektes an fünf Ganztagsgrundschulen Werkstatträume eingerichtet, in denen die Kinder im Regelunterricht, in der Ganztagsbetreuung und darüber hinaus Raum zum freien Forschen und Entdecken haben. Die Schulen werden dabei von Partnerinnen und Partnern aus naturwissenschaftlichen Fakultäten der Universität Münster begleitet und unterstützt, die die Arbeit in den Forscherwerkstätten in die Lehrerausbildung integrieren. In den Schulen entstehen neue Lern- und Unterrichtsformen, in der Zusammenarbeit von Grundschulen und universitären Instituten neue Netzwerke, für Studierende und Wissenschaftler/innen neue Praxisfelder.
Weitere Informationen:
Freie Universität Berlin
Projektbeginn: März 2003
Schüler, Lehrer, Studierende und Professoren treffen sich im NatLab zum naturwissenschaftlichen Experimentieren. Angeboten werden Experimentierzyklen aus verschiedenen Forschungsgebieten der Biologie und der Chemie. Hierzu gehören Experimente zur Neuro- und Verhaltensbiologie, zur Mikrobiologie, Ökophysiologie sowie zur Biochemie, Photochemie und makromolekularen Chemie.
Weitere Informationen:
Universität Tübingen, Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Max-
Planck-Institut für Entwicklungsbiologie und Kepler-Gymnasium, Tübingen
Projektbeginn: Juni 2001
Ziel des Vorhabens ist es, den Dialog zwischen naturwissenschaftlich interessierten Schülern, Studenten, Lehrern und Wissenschaftlern am Forschungsstandort Tübingen herzustellen. In acht Teilprojekten zur Chemie, Physik, Biochemie, biologischen Kybernetik, Entwicklungsbiologie und Biophysik haben Schüler und Lehrer die Möglichkeit, in mehrtägigen bis mehrwöchigen Praktika, in Vorträgen und Diskussionen intensiv die Arbeit der Wissenschaftler an den Universitäts- und den Max-Planck-Instituten kennenzulernen.
MINT-Fächern
Gymnasium Haus Overbach, Jülich
Projektbeginn: Januar 2001
Schulen und Forschungseinrichtungen im Raum Aachen-Jülich kooperieren unter der Federführung des Gymnasiums Haus Overbach intensiv in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT). Lehrer, Schüler und Wissenschaftler treffen sich bei Workshops, Sommerschulen, Fortbildungen und bei den regelmäßigen Sitzungen der "New Lunar Society". Die Themen reichen von der Hirnforschung bis zur Umweltchemie, die Aktivitäten beinhalten auch die kritische Auseinandersetzung mit ethischen Aspekten in der Forschung und in der Medizin.
Weitere Informationen: